10 Punkte Papier für ein realistisches Landesartenschutzgesetz

FDP-Ortsverband Edingen-Neckarhausen

10 Punkte Papier für ein realistisches Landesartenschutzgesetz – FDP Ortsverband trifft Klaus Hoher, MdL und landwirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion

Agrarwende braucht Sachverstand und Zeit. In jeder Phase geplanter Veränderungen sind die Landwirte von Anfang an miteinzubeziehen. Nur gemeinsam mit allen am Dialog beteiligten Experten ist zu prüfen, was in welchem Rahmen realistisch umzusetzen ist, ohne die Existenzen vieler landwirtschaftlicher Betriebe und ihrer Familien zu gefährden. Ein Landesartenschutzgesetz ohne die Kompetenz und das Wissen der Landwirte vorher eingeholt zu haben, so geschehen, ist nicht akzeptabel. Seitens der Regierung bestand wohl offensichtlich kein Interesse Landwirtschaft zu verstehen und zu lernen was wann überhaupt funktioniert. Das ist ein Skandal! Politik ist umgehend gefordert mit Landwirten direkt in den Austausch zu gehen. Sie bei allen Maßnahmen im Rahmen der Agrarwende umfassend zu beraten und finanziell zu unterstützen. Die Informationsveranstaltung des FDP-Kreisverbandes Rhein-Neckar und des FDP Ortsverbandes Hirschberg zum Thema“ Volksbegehren Artenschutz“ nutzte der FDP Ortsverband Edingen- Neckarhausen nun zur Übergabe eines 10 Punkte Papiers zum geplanten Artenschutzgesetz. Landwirtschaftsmeister und Vorstandsmitglied Heinrich Jung und Ortsverbandschefin Silke Buschulte-Ding machten gegenüber dem geladenen Fachmann Klaus Hoher, MdL und landwirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion deutlich, dass es Zeit sei sich endlich mit Kompetenz und Sachverstand auch für die Anliegen der Landwirte stark zu machen. Hoher, selbst Land- und Forstwirt, versprach die Forderungen in den politischen Diskurs zu nehmen. Die Autoren des 10 Punkte Papiers sind allesamt Landwirte aus Edingen-Neckarhausen. Der Inhalt entstand während einer des FDP Ortsverbandes konzeptionierten „Liberalen Runde“, in der Landwirte dafür warben besser mit ihnen als über sie zu reden. Im Dialog machten Sie deutlich, dass Landwirtschaft nur im Einklang mit der Natur funktioniere und dass das Artenschutzgesetzt aber auch die Belange der Landwirtschaft zu berücksichtigen habe. Die Landwirte fordern u.a. ein differenziertes Pflanzenschutzkonzept, das Fördern von:  Maßnahmen rund um den ganzheitlichen und pflanzenschonenden Ansatz der integrierten Landwirtschaft, alternativer Pflanzenschutzmittel, schnellere Forschung resistenter Kreuzungen, Erhöhen von Prüf- und Versuchsfeldern, ökologischer Landbau, ohne arbeits- und kostenintensive Zertifizierung der Produkte.

Konstruktive Forderungen, die von Nöten sind, denn das sicherlich gut gemeinte Eckpunktpapier zum Artenschutz geht an der Realität vorbei. Die Landesregierung muss sich endlich Experten an den Tisch holen.

Kontakt:

  • Silke Buschulte-Ding (81091)
  • Thomas Joachim (954770)
  • Dietrich Herold (85207)
  • Gabi Schieszl (82599)
  • Hans Stahl (82715)